Der Souveränitätseffekt (minima oeconomica)

Joseph Vogl

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Der Souveränitätseffekt (minima oeconomica)

Der Souver nit tseffekt minima oeconomica In ihrer j ngsten Zuspitzung hat die Finanzkrise zu einer Sklerose politischer Entscheidungsprozesse zu einer regelrechten Krise des Regierens gef hrt Von den hektischen Verhandlungen ber die Rettung

  • Title: Der Souveränitätseffekt (minima oeconomica)
  • Author: Joseph Vogl
  • ISBN: 3037342501
  • Page: 471
  • Format:
  • In ihrer j ngsten Zuspitzung hat die Finanzkrise zu einer Sklerose politischer Entscheidungsprozesse, zu einer regelrechten Krise des Regierens gef hrt Von den hektischen Verhandlungen ber die Rettung von Lehman Brothers im September 2008 bis zu den Diktaten europ ischer Krisenpolitik haben Expertenkomitees, improvisierte Gremien oder Troikas die Regierungsgesch fte bernommen und wurden ausschlie lich durch au erordentliche Ereignisse und Ausnahmef lle legitimiert Diese Notstandspolitik belegt die Effizienz einer Entscheidungsmacht, die sich in Konsortien aus politischen und konomischen Akteuren formiert.Vor diesem Hintergrund verfolgt Joseph Vogl die Dynamik eines kapitalistischen Systems, das durch die Ko Evolution von Staaten und M rkten gepr gt ist und zu einer Intensivierung wechselseitiger Abh ngigkeiten f hrte Die Entgegensetzung von Politik und Wirtschaft, Staat und Markt erweist sich als Legende des Liberalismus und reicht nicht hin, die Dynamik moderner Regierungsmacht zu fassen Von fr hneuzeitlichen Gro unternehmen ber die Entstehung von Zentralbanken bis zur Herrschaft der Finanz konomie wird das Geschick unserer Gesellschaften von unkontrollierten Souver nit tseffekten bestimmt, in denen sich die Produktion von Werten mit der Organisation von Macht verkn pft.

    • ☆ Der Souveränitätseffekt (minima oeconomica) || ✓ PDF Read by ¼ Joseph Vogl
      471 Joseph Vogl
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      Posted by:Joseph Vogl
      Published :2018-03-24T13:47:22+00:00

    One thought on “Der Souveränitätseffekt (minima oeconomica)

    1. None on said:

      Dieses Buch ist so wahr, die Argumente sind so anschaulich dargebracht und belegt, es ist so präzise geschrieben, dass man eigentlich nur jede Menge Zitate bringen könnte um dieses herausragende Werk zu empfehlen.Der Autor nennt sein Buch einen *historisch-spekulativen Versuch* über die Ökonomisierung des Regierens, also über die Verknüpfung von Markt und Macht. Darüber hinaus ist es ein glänzender Essay, der einen faktenreichen Bogen spannt vom Beginn des Geldwesens im Europa des 16 Jah [...]

    2. None on said:

      Sprache und analytische Klarheit sind überzeugend. Als Literaturhistoriker hatte er offensichtlich genügend abstand zu seinem Objekt. Ich kann dieses Buch nur einem jeden empfehlen, für den die Finanz- und Staatakrise bislang ein Buch mit Siegeln war.

    3. None on said:

      Joseph Vogl, der Autor dieses hochaktuellen Essays, konstatiert klipp und klar, dass sich im modernen Finanzwesen eine Entscheidungsmacht konzentriere, die abseits von der Souveränität des Volkes und unter Umgehung demokratischen Handelns agiere: Der Markt übernehme eine erstaunlich selbstsichere Steuerungsfunktion der Politik. Als Wissenschaftler dekonstruiert der Autor - weit entfernt von populistischer Manier und antikapitalistischer Polemik - die "Herrschaft der Finanzökonomie".Infolge [...]

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