Instabilität und Kapitalismus (minima oeconomica)

Joseph Vogl

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Instabilität und Kapitalismus (minima oeconomica)

Instabilit t und Kapitalismus minima oeconomica Dass die momentane Krise der Finanzm rkte auch eine Krise der Wirtschaftswissenschaften sei liest man derzeit immer wieder Der Marktliberalismus und seine Theorie der effizienten M rkte seien geschei

  • Title: Instabilität und Kapitalismus (minima oeconomica)
  • Author: Joseph Vogl
  • ISBN: 3037341440
  • Page: 428
  • Format:
  • Dass die momentane Krise der Finanzm rkte auch eine Krise der Wirtschaftswissenschaften sei, liest man derzeit immer wieder Der Marktliberalismus und seine Theorie der effizienten M rkte seien gescheitert, es gebe in der konomischen Ortho doxie kein Instrumentarium, um wilde M rkte zu verstehen die offenkundig Realit t sind Wie aber lassen sich Instabilit ten im Systemverhalten erkl ren und prognostizieren Jetzt sind neue Ideen gefragt Doch die sind l ngst da Nur war ihre Zeit noch nicht reif Brand eins In j ngster Zeit wird immer wieder ein Autor zitiert, der seit Mitte der sechziger Jahre eine Theorie der Finanzinstabilit t ent wickelt hat Hyman P Minsky Der Keynesianer Minsky nimmt an, dass es im Finanzsystem auch ohne u ere Einwirkungen oder Fehlverhalten regelm ig zum Crash kommt wof r weniger einzelne Ersch tterungen verantwortlich seien als vielmehr die Logik der Finanzm rkte selbst Gerade stabile Wirtschaftslagen setzen desastr se Finanzierungskreisl ufe in Gang Jedes konomische Wachstum erh ht den Bedarf an Liquidit t und somit die Bereitschaft zur Kreditvergabe und Verschuldung Die damit verbundene Risikoverlagerung f hrt zu Finanzierungsketten, deren Kollaps durch einen blo en Funken ausgel st werden kann Auf den Finanzm rkten ist jedes Gleichgewicht nur eine bergangsphase, und das gesamte System wird eben durch sein effizientes Funktionieren dysfunktional Die Mechanismen und Institutionen moderner Finanzwelten sind von sich aus ruin s und produzieren ihr eigenes toxisches Arsenal.

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      428 Joseph Vogl
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      Posted by:Joseph Vogl
      Published :2018-012-03T14:17:25+00:00

    One thought on “Instabilität und Kapitalismus (minima oeconomica)

    1. None on said:

      Zunächst erwarte ich das von Minsky verfassten Buch und seine Übersetzungen. Aber es sind zwei Aufsätze die eine sehr schön zusammengefasst sind. Ich habe schon etwas gebraucht um es zu verstehen. Aber es macht Freude sich einzuarbeiten und zu fassen. Der Inhalt ist wichtig um Denkrichtungen zu verstehen um sie zu kritisieren oder zu loben. Also ein Thema unserer Zeit.

    2. None on said:

      -Wenn Joseph Vogl die einführenden Worte zu Schriften eines Wirtschaftswissenschaftlers schreibt, besteht die 'Gefahr', dass er mit seinen prägnanten Formulierungen schon das Wesentliche besser ausdrückt als der Autor der danach mit seinen eigenen Texten vorgestellt wird.Wie einer, der einen Krimi so gut rezensiert, dass er den Leser auch gleich auf die Spur des Täters führt.Tatsächlich sind die in den 1970/1980er Jahren geschrieben Texte von Hyman P. Minsky hier in deutscher Übersetzung [...]

    3. None on said:

      Der Titel suggeriert, dass es sich um eine deutsche Übersetzung des amerikanischen Titels "Stabilizing an unstable Economy" handelt. Doch leider handelt es sich in diesem Fall nur um eine Übersetzung von 2 Fachartikeln, die Minsky einmal geschrieben hatte. Es wäre schön gewesen, wenn dieses Buch endlich auch auf Deutsch erschienen wäre.Denn es gibt wohl in der Theoriegeschichte der Wirtschaftswissenschaften kein Buch, das eine derartige Rezeption erfahren hat. Die erste amerikanische Ausgab [...]

    4. None on said:

      Ihre Geldtheorie (und die von Heinsohn/Steiger) krankt daran, dass sie für das moderne Kreditgeld einen werthaltigen Anker in der Realwirtschaft suchen und im "Eigentum" dann auch finden. Einen solchen "Anker" gibt es jedoch nicht. Auch die Wertpapiere die die Zentralbank in Zahlung nimmt, sind Wert p a p i e r e, genauso Papier wie die Banknoten. Die Suche nach einem Anker scheint mir Resultat eines (unausrottbaren?) materialistischen Vorurteils in Geldfragen zu sein.Was offenbar für die meis [...]

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